Wie die Bäckerei Miedl mit digitaler Technik Handwerk und Zukunft verbindet

- Branche
- Bäckerei- und Konditoreihandwerk
- Größe
- Mittelständischer Familienbetrieb in 5. Generation, 20 Filialen im Chiemgau & Rosenheim
- Standort
- Stammhaus: Bad Endorf
Weitere Standorte: Filialen im gesamten Chiemgau & Rosenheim
- Art der Finanzierung
- Kredit / Investitionsfinanzierung für Maschinen und Anlagen
- Finanzierungspartner
- meine Volksbank Raiffeisenbank
Die Bäckerei und Konditorei Miedl ist seit 1909 in Familienhand und wird heute in fünfter Generation von Maximilian und Michael Miedl geführt. Mit Filialen im gesamten Chiemgau & Rosenheim steht das Unternehmen für Regionalität, Handwerk und den Anspruch, jeden Tag frische Backwaren in bester Qualität herzustellen. Um dabei auch für die Zukunft gerüstet zu sein, hat die Bäckerei in den vergangenen Jahren gezielt in neue Maschinen und Technik investiert – von einem Vorgärschrank für Brezen über einen Wickler für die Baguetteherstellung bis hin zu Teighebeautomaten und Prozessstraßen, die Mitarbeitende im Arbeitsalltag spürbar entlasten.
Mit gezielten Investitionen in neue Anlagen konnte die Bäckerei Miedl ihre Produktionsprozesse sicherer, effizienter und ergonomischer gestalten - bei gleichbleibend hoher handwerklicher Qualität.
Die Fehlerquote in der Produktion sank spürbar, die Nachvollziehbarkeit bei der Langzeitführung von Broten und Semmeln verbesserte sich, und für die Mitarbeitenden wurden körperlich anstrengende Arbeitsschritte deutlich erleichtert.
Für Maximilian und Michael Miedl war klar: Auch das Bäckerhandwerk muss mit der Zeit gehen. „Es gibt einfach viele neue Themen und Bereiche, wo man nach vorne blicken kann", erklärt Maximilian Miedl. Der Auslöser für die digitale Transformation war der Wunsch, Herstellungsprozesse zu verbessern, Abläufe sicherer zu gestalten und die Mitarbeitenden im Alltag zu unterstützen - um am Ende ein noch besseres Produkt für die Kundschaft zu backen.
Auch Michael Miedl sieht darin einen zentralen Erfolgsfaktor für ein mittelständisches Unternehmen: „Stillstand bedeutet Rückschritt." Ziel war es, mit neuen Technologien die Prozesse zu vereinfachen, die Qualität weiter zu steigern und Fehlerquoten zu verringern - und damit auch als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.
Investiert wurde gezielt in Maschinen, die die tägliche Arbeit in der Backstube spürbar erleichtern: ein Vorgärschrank für Brezen, der die Teigruhe verbessert und für mehr Produktionssicherheit sorgt, ein Wickler für die schonende und gleichmäßige Verarbeitung der Baguetteteige sowie Teighebeautomaten, die Bottiche automatisch entleeren und die Maschinen befüllen. Ergänzt wurde die Ausstattung durch weitere Prozessstraßen, die Arbeitsschritte automatisieren, ohne dabei das Handwerk zu ersetzen.
Die größte Herausforderung bei Investitionen dieser Größenordnung ist für einen mittelständischen Familienbetrieb naturgemäß die Finanzierung. „Digitale Prozesse oder Maschinen, die Abläufe optimieren, sind extrem teuer", so Michael Miedl. Wichtig war deshalb, eine Finanzierungslösung zu finden, die für den Betrieb tragbar ist - gemeinsam mit einem Partner, der das Unternehmen und seine Themen versteht.
Für die Bäckerei Miedl war entscheidend, einen Partner an der Seite zu haben, auf den sie sich verlassen können: „Mit einem guten und starken Partner ist die Finanzierung eigentlich kein Thema." Mit der meine Volksbank Raiffeisenbank hatte die Bäckerei Miedl genau diesen Partner an ihrer Seite. Auch der persönliche und schnelle Kontakt spielte eine große Rolle – Themen lassen sich unkompliziert und ohne Zeitverlust besprechen.

Firmenkundenmanager Christian Knoblich begleitet die Bäckerei Miedl bereits seit vielen Jahren und kennt die Inhaberfamilie persönlich: „Das ist ein partnerschaftliches, freundschaftliches, vertrauensvolles Verhältnis." Sein Beratungsansatz: täglich das Beste für die Kundschaft geben und individuelle, kreative Lösungen erarbeiten – abseits von Standardprodukten. Neben der klassischen Finanzierung unterstützt die Bank dabei auch mit Wissen zu öffentlichen Förderdarlehen, etwa über die KfW oder landestypische Förderbanken.
„Ich würde anderen Unternehmen, die vor ähnlichen Schritten stehen, raten, mit einem Partner, der Vertrauen hat und den Betrieb kennt, solche Investitionen zu stemmen", sagt Michael Miedl. „Denn im Nachhinein ist Stillstand Rückschritt – wir können jetzt zukunftssicher nach vorne blicken."
Maximilian Miedl empfiehlt Unternehmen, frühzeitig den Dialog mit ihrer Bank zu suchen: „Die Bank hat vielleicht andere Informationen oder Herangehensweisen, dadurch kann man Themen leichter und schneller angehen." Aus seiner Erfahrung lohnt sich dabei besonders der gezielte Blick auf Förderprogramme im Bereich Digitalisierung – hier eröffnen sich häufig Möglichkeiten, die Unternehmen im eigenen Tagesgeschäft oft gar nicht kennen.

Für die Familie Miedl ist klar: Das Handwerk soll auch in Zukunft mit Leidenschaft und höchstem Qualitätsanspruch betrieben werden – unterstützt durch Technik, die den Menschen die Arbeit erleichtert, statt sie zu ersetzen. „Digitalisierung ist die Grundlage für unsere Zukunft. Und Zukunft entsteht gemeinsam."

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